Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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ben uns eingeredet, die Gefahr ſehe in der Ferne ſchlim⸗ mer aus, als ſie wirklich iſt. Vorſicht iſt aber jeden⸗ falls anzurathen. Wie bebten wir, als wir an die Stele Deines Briefes kamen, wo Du erzählſt, daß Ihr des Nachts durch einen Wald hättet fahren müſſen, worin ſich die greulichen Brigands ſo gut verbergen konnten. Wie leicht hättet Ihr damals überfallen werden können...

Aha! ſagte Aubry lachend.

Dank, tauſend Dank für die Ueberſendung des Gel⸗ des, das uns ſehr zu Statten kam, indem der Hauszins gerade gefällig war. Sage Deinem Bernard, daß er ein gutes Werk gethan hat, welches gewiß nicht unbe⸗ lohnt bleiben wird...

Was an mir liegt, unterbrach ſich Charlotte in ihrer Lecture,das ſoll gewiß geſchehen...

Ach, meine Beſte, fiel ihr Bernard in's Wort, indem er aufſtand und ihr die Lippen durch einen herz⸗ lichen Kuß verſchloß,Du kannſt über alles was ich habe, über mein Leben verfügen.

Charlotte drückte ihm die Hand und ſah ihn mit liebevollen Blicken an. Dann heftete ſie die feucht ge⸗ wordenen Augen wieder auf den Brief und las mit et⸗ was ſchwankender Stimme weiter:

Sage ihm, daß wir Eurer Verbindung im voraus

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