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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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mer nicht, und Beatrix ausgenommen kam Niemand zu mir, als einmal mein Vater.

Am vierten Tage ließ ſich Don Ruiz abermals melden.

Ich erwartete ihn beinahe; ich hatte aufgehört, ſeinen Anblick zu fürchten; er war mein einziger Ver⸗ trauter, und ich ſah ein, daß er nur die Wahrheit ge⸗ ſprochen, als er mich verſichert, er ſei aufrichtig mein Freund.

Er trat ehrerbietig wie gewöhnlich ein und näherte ſich mir erſt auf ein Zeichen, das ich ihm machte.

Ich reichte ihm die Hand; er nahm ſie und be⸗ rührte ſie leicht mit den Lippen.

Sodann, nach einem kurzen Stillſchweigen, unter dem ſich ſein Auge mit einer tiefen Theilnahme auf mich geheftet hatte, ſprach er:

Ich habe nicht einen Moment aufgehört, an Eure Lage zu denken: ſie iſt entſetzlich!

Ich ſtieß einen Seufzer aus.

Wir können nicht, welchen Beiſtand ich Euch lei⸗ ſten mag, Eure Antwort ewig verſchieben.

Leider! verſetzte ich.

Ich würde wohl ſagen, ich nehme mein Geſuch zurück; gern würde ich mich der Schande ausſetzen, glauben zu laſſen, der Ruin Eures Vaters habe meine Gefühle für Euch abgekühlt; doch wohin würde dies führen? Zu einer Friſt von ein paar Monaten.

Ich zerfloß in Thränen, denn Alles, was er ſagte, war die ſtrenge Wahrheit.

Früher oder ſpäter, fuhr er fort,muß Euer Vater Euren Zuſtand erfahren, muß ihn die Welt erfahren, und dann...(er dämpfte die Stimme) dann ſeid Ihr entehrt.

Was ſoll ich aber thun? rief ich.

Einen Mann heirathen, der Euch genug erge⸗