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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Um eilf Uhr Morgens meldete mir Beatrix Don Ruiz. Er kam von meinem Vater.

Mein Entſchluß war gefaßt: ich ließ ihn ein⸗ treten.

Er war zugleich ſchüchtern und ſtrahlend.

Mein Vater hatte ihm geſagt, er bezweifle durch⸗ aus nicht, daß ſeine Bitte günſtig aufgenommen werde.

Als er aber ſeine Blicke auf mich warf und mich ſo bleich und ſo eiskalt ſah, fing er an zu zittern und erbleichte ebenfalls.

Ich ſchlug die Augen zu ihm auf und wartete.

Die Stimme verſagte ihm, er hub zweimal an, um mir zu eröffnen, was ihn zu mir führte.

So wie er ſprach, fühlte er, daß ſeine Worte

ſich an der Demantmauer, die mein Herz umſchloß, brachen. Endlich ſagte er mir, daß er mich ſeit langer Zeit liebe; unſere Heirath ſei zwiſchen ſeinem Vater und dem meinen beſchloſſen, und es fehle nur meine Ein⸗ willigung, um ihn zum glücklichſten Menſchen der Erde zu machen.

Senor, erwiederte ich mit feſter Stimme, denn längſt war meine Antwort vorbereitet,die Ehre, die Ihr mir anbietet, kann von mir nicht ange⸗ nommen werden.

Er wurde leichenbleich.

Mein Gott! warum denn? fragte er.

Ich liebe einen andern Mann als Euch, und in ſieben Monaten werde ich Mutter ſein.

Er wankte und war nahe daran, zu fallen.

Es lag etwas ſo Verzweifeltes in dieſem Ge⸗ ſtändniß einem Manne gemacht, den ich kaum fünf bis ſechsmal geſehen, von dem ich nicht einmal Ge⸗ heimhaltung verlangte, als wäre es, ſo wie ich ſeiner Ehre vertraute, unnöthig geweſen, dies zu verlangen, daß kein inſtändiges Beharren von ihm zu verſuchen war.

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