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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Nun war der Zweifel zerſtört, die Hoffnung faſt erloſchen.

Beatrix und Vicente waren auf Erkundigungen ausgeſchickt worden.

Die Nachrichten folgten ſich von Augenblick zu Augenblick immer erſchrecklicher.

Anfangs hatte ſie gehofft, Don Fernando werde das Gebirg wieder erreichen.

„Iſt er einmal im Gebirge,“ ſagte ſie zu ſich ſelbſt, „ſo wird er in einen Hafen hinabgehen und ſich nach Afrika oder nach Italien einſchiffen.“

Sie würde ihren Sohn nicht mehr ſehen, doch er würde wenigſtens leben.

Gegen ein Uhr erfuhr ſie, daß er, müde, länger vor dem Geſchrei, das ihn verfolgte, zu fliehen, im Hofe de las Algives angehalten hatte.

Um zwei Uhr erfuhr ſie, daß er im Thurme der Vela kämpfte und ſchon acht bis zehn Menſchen ge⸗ tödtet oder verwundet hatte.

Um drei Uhr erfuhr ſie, daß er ſich Don Inigo ergeben und ohne Wachen, auf ſein Wort, ins Ge⸗ fängniß gegangen war.

Um vier Uhr erfuhr ſie, der König habe dem Großjuſticiar verſprochen, er werde ſein Urtheil nicht eher fällen, als bis er ſelbſt den Angeklagten befragt.

Um fünf Uhr erfuhr ſie, der König habe Gineſta geantwortet, ſie werde am andern Tage mit ganz Gra⸗ nada das Urtheil kennen lernen.

Am andern Tage ſollte alſo dieſes Urtheil aus⸗ geſprochen werden!

Wie würde dieſes Urtheil ſein?

Am Abend gelangte ein unbeſtimmtes, aber ent⸗ ſetzliches Gerücht zu ihr.

Man ſagte in der Stadt,— es iſt wahr, man ſagte es nur, denn nichts bewies, daß die Sache ſich

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