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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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261 — darauf verzichtet, Euch zur Wehr zu ſetzen, und Euch mir gefangen gebt.“

„Und wem habt Ihr dieſes Wunder zu vollbrin⸗ gen verſprochen?“

„Dem König.“

„Nun! ſo kehrt zum König zurück und ſagt ihm, er habe Euch mit einer unmöglichen Sendung beauf⸗ tragt.“

„Aber was hoffſt Du denn? was willſt Du denn, armer Wahnfinniger?“

„Tödtend ſterben!“

„So tödte!“ ſprach der Großjuſticiar, auf den jungen Mann zuſchreitend.

Don Fernando machte eine Geberde der Drohung; dann ſenkte er aber ſeinen Degen und ſprach:

„Ich bitte, miſcht Euch nicht in dieſe Sache; laßt ſie zwiſchen mir und denjenigen, welche ſie unternom⸗ men, ſich endigen; Ihr werdet nichts Gutes dabei gewin⸗ nen, das ſchwöre ich Euch! und ich wäre doch, ſo wahr ich ein Edelmann bin, in Verzweiflung, wenn Euch Unglück wiederführe.“

Don Inigo machte einen Schritt vorwärts und wiederholte:

„Euren Degen!“

„Ich ſagte Euch, es ſei unnütz, ihn zu fordern, und Ihr konntet ſehen, daß es gefährlich iſt, ihn neh⸗ men zu wollen.“

„Euren Degen!“ wiederholte Don Inigo, indem er noch einen Schritt gegen Don Fernando machte.

„Zieht wenigſtens den Eurigen?“ rief der junge Mann.

„Gott behüte mich, daß ich Euch auf irgend eine Weiſe bedrohe, Don Fernando; nein, ich will Alles der Ueberredung verdanken; ich bitte, Euren Degen.“

„Nie.“