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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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„Ja, ich,“ antwortete der Großjuſticiar unten von der Treppe.

„Ihr!... Wer, Ihr?“ fragte Don Fernando.

„Ich, Don Inigo.“

Don Fernando fühlte einen Schauer ſeinen gan⸗ zen Leib durchlaufen.

„Ahl“ murmelte er,„ich hatte Deine Stimme er⸗ kannt, ehe Du Deinen Namen genannt.“

Dann ſprach er laut:

„Nun! was wollt Ihr von mir? Kommt herauf, doch allein.“

„Cavaliere,“ ſprach Don Inigo,„laßt mich paſſiren.“

Es lag in der Stimme des Großjuſticiars ein ſolcher Ausdruck des Befehls, daß Jeder auf die Seite trat und ſich auf der ſchmalen Treppe an die Wand anſchmiegte.

Don Inigo fing an Stufe um Stufe hinaufzuſtei⸗ gen, aber auf jeder Stufe lag ein Verwundeter oder ein Todter.

Ueber zehn Leichname ſteigend, gelangte er bis zum Ruheplatze des erſten Stockes, wo ihn Don Fer⸗

nando erwartete.

Der junge Mann hatte ſeinen linken Arm in ſei⸗ nen Mantel gewickelt, aus dem er ſich einen Schild gemacht; ſeine Kleider waren zerriſſen und ſein Blut floß aus mehreren Wunden.

„Nun?“ fragte er Don Diego,„was wollt Ihr von mir, Ihr, der Ihr mir mehr Furcht mit einem einzigen Worte eingeflößt habt, als dieſe mit ihren Waffen.“

„Was ich will?“ verſetzte der Großjuſticiar;„Ihr

ſollt mir Euren Degen übergeben.“ „Meinen Degen!“ erwiederte Don Fernando laut

lachend. „Was ich will?“ fuhr Don Inigo fort,„daß Ihr