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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
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unzig

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„Tod, Tod!“ antworteten fünf bis ſechs Stimmen, während ein Schmerzensſchrei und das Geräuſch eines die Stufen herabrollenden Körpers andeuteten, der Degen von Don Fernundo habe ein neues Opfer gemacht.

„Höret Ihr nicht?“ rief Don Inigo mit ſtarker Stimme;„ich ſage Euch, daß ich der Großjuſticiar bin und im Auftrage des Königs komme.“

„Nein!“ erwiederte einer von den Angretfenden, „der König laſſe uns ſelbſt Gerechtigkeit üben, und die Gerechtigkeit wird wohl geübt ſein.“

„Meine Herren! meine Herren! nehmt Euch in Acht!“ rief Don Inigo, dem es ganz wilkkommen war, wenn er ſeinen Zorn vom Flüchtling auf ſeine Ver⸗ folger ablenken konnte.

„Aber was wollt Ihr denn?“ fragten mehrere Stimmen.

„Ihr ſollt mich paſſiren laſſen.“

„Wozu?“

„Um von dem Rebellen ſeinen Degen zu ver⸗ langen.“

„Das wird im Ganzen ein ſeltſames Schauſpiel ſein,“ ſagten Einige:„laſſen wir ihn paſſiren.“

„Nun!“ rief Don Fernando,„Ihr zögert? Ihr weicht zurück? Ha! Elende! ha! Feige!“

Und ein neuer Schmerzenslaut verkündigte, daß der Degen von Don Fernando ins lebendige Fleiſch eingedrungen war.

Es entſtand ein neuer Tumult, und man hörte abermals die Reibung des Eiſens am Eiſen..

„Tödtet ihn nicht! tödtet ihn nicht!“ rief Don Inigo in Verzweiflung.„Es iſt von höchſter Wichtig⸗ keit, daß ich ihn lebendig bekomme.“

„Lebendig!“ rief Don Fernando;„hat nicht

Einer von Euch geſagt, er wolle mich lebendig be⸗ kommen?“