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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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geflüchtet, mit aller Hartnäckigkeit gegen diejenigen, welche ihn angreifen.

Der erſte Gedanke, der ſich dem Geiſte von Don Inigo bieten mußte und ſich ihm wirklich bot, war der, dieſer Edelmann ſei Don Fernando. Ohne einen Augenblick zu verlieren, eilte Don Inigo in der Rich⸗ tung fort, welcher die Menge folgte. Auf dem zur Alhambra führenden Wege wurde die Menge immer gedrängter und der Lärmen immer ſtärker; Don Inigo gelangte endlich mit großer Mühe auf den Platz de las Algives.

Hier ging die Hauptaction vor ſich; wie ein toſen⸗ des, wüthendes Meer belagerte die Menge den Thurm der Vela.

Von Zeit zu Zeit trat dieſe Menge auf die Seite und ließ einen Verwundeten, der ſich die Hand auf ſeine Wunde preſſend zurückzog, oder einen Todten, den man wegtrug, paſſiren.

Der Großjuſticiar fragte und erfuhr, was wir nun erzählen werden.

Ein junger Edelmann, verfolgt von dem Geſchrei von fünf bis ſechs Cavalieren, wurde des Fliehens müde, flüchtete ſich noch bis in den Thurm und er⸗ wartete hier ſeine Verfolger.

Es entſpann ſich ſodann ein Kampf mit einer tödtlichen Erbitterung. Der Edelmann, hätte er es nur mit den fünf bis ſechs Cavalieren, die ihn verfolgten, zu thun gehabt, wäre vielleicht mit ihnen fertig gewor⸗ den; doch auf das Geſchrei der Angreifenden, auf das Geklirre des Eiſens, auf die durch Drohungen erwie⸗ derten Herausforderungen liefen die Soldaten, welche die Wache im Palaſte hatten, herbei und ſchloſſen ſich, als ſie erfuhren, der Edelmann widerſetze ſich einem vom König ſelbſt gegebenen Verhaftsbefehle, den Angreifenden an.

El Salteador. 17