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ins Vorzimmer, legte ſie auf eine Art von Divan und murmelte:
„Arme Frau, arme Mutter!“
Hienach kehrte er in ſein Zimmer zurück und ſchloß ſich aufs Neue ein, ohne ein einziges Wort zu Dona Flor zu ſagen, und ebenſo gleichgültig, als ob er ſie nicht geſehen hätte.
Nach fünf Minuten ſchlug Mercedes die Augen auf, ſammelte ihre Gedanken, verſuchte es, ſie mit Hülfe der äußeren Gegenſtände feſtzuſtellen, erkannte, wo ſie war, erinnerte ſich der Urſache, die ſie hieher gebracht, ſtand, den Kopf ſchüttelnd, auf und murmelte:
„Oh! ich wußte es wohl, ich wußte es wohl!“
Und geführt durch das Mädchen, kehrte ſie in ihr Zimmer zurück und ſank auf einen Stuhl.
In dieſem Augenblicke hörte man Don Inigo von der Schwelle der Thüre, die er nicht zu überſchreiten wagte, rufen:
„Meine Tochter, meine Tochter, wir können nicht länger hier bleiben!“
„Ja, ja,“ ſagte lebhaft Mercedes,„geht!“
Das Mädchen ſank auf ſeine Kniee und ſprach:
„Senora, ſegnet mich, damit das, was ich ver⸗ ſuchen will, mehr Erfolg haben möge, als das, was Ihr ſo eben verſucht habt.“
Mercedes ſtreckte ihre beiden Hände gegen das Mädchen aus, berührte ſeine Stirne und ſagte mit ſterbender Stimme:
„Gott ſegne Dich, wie ich Dich ſegne.“
Wonach Dona Flor aufſtand, auf ihren Vater zuwankte, ſich auf ſeinen Arm ſtützte und mit ihm das Haus verließ.
Doch kaum hatte ſie ein paar Schritte auf der Straße gemacht, als ſie ſtehen blieb.
„Wohin geht Ihr, mein Vater?“ fragte ſie..
„Ich will die Wohnung einnehmen, die der König


