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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
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ihn nicht wiſſen; ich weiß nur, daß ſich vor meiner Thüre zwei Cavaliere mit dem Degen in der Hand mit allem Ungeſtüm angriffen.“

Don Carlos faltete die Stirne.

„Und Ihr ſeid nicht herausgegangen?“ ſagte er; „Ihr habt nicht zwiſchen die Degen dieſer wahnſinni⸗ gen jungen Leute das Gewicht Eures Namens und das Anſehen Eures Alters geworfen? In dieſem Falle ſeid Ihr ebenſo ſtrafbar als ſie, denn wer bei einem Duelle Beihülfe leiſtet, oder ſich demſelben nicht widerſetzt, iſt mitſchuldig an einem Duelle.“

„Ich bin herausgegangen, Sire, ich bin auf die jungen Leute zugetreten und habe ſie heißen ihren Degen in die Scheide ſtecken; der Eine von ihnen hat gehorcht.“

„Es iſt gut; dieſer ſoll milder beſtraft werden, doch der Andere?“

„Der Andere hat ſich geweigert, mir zu gehorchen, Sire; der Andere hat ſeinen Gegner fortwährend her⸗ ausgefordert; der Andere hat ſeinen Gegner, der ſei⸗ nen Degen ſchon in die Scheide geſteckt, durch ſeine Beleidigungen genöthigt, ihn wieder in die Hand zu nehmen, und der Kampf wurde fortgeſetzt.“

„Ihr hört, Don Inigo! trotz der Ermahnungen von Don Ruiz wurde der Kampf fortgeſetzt.“

Sodann ſich an den Greis wendend, fragte der

König: „Was habt Ihr hernach gethan, Don Ruiz?“

„Sire, nachdem ich gebeten, habe ich gedroht,

nachdem ich gedroht, habe ich den Stock aufgehoben.“ „Und dann?“ „Derjenige, welcher ſich ſchon ein erſtes Mal zu⸗ rückgezogen hatte, zog ſich zum zweiten Male zurück.“ „Und der Andere?“ „Der Andere, Sire... der Andere hat mir eine Ohrfeige gegeben.“

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