Druckschrift 
El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Don Car⸗

eine

Hier

Lege, iers⸗ wei⸗ unter hrend und

h als

nd. einem deſſen Don ſtützt,

könig. ſt Du langſt

ajeſtät h von

iederte es zu

243

„Eure Majeſtät wird ſogleich ſelbſt urtheilen,“ ſagte Don Ramiro.

Don Inigo hieß durch einen Wink die Menge zu⸗ rücktreten, damit die Worte des Klägers in das Ohr des Königs allein fallen würden.

„Nein, nein,“ ſprach Don Ruiz,„Jedermann ſoll hören, was ich ſagen werde, damit, wenn ich geendigt habe, Jeder bezeuge, daß es die Wahrheit iſt.“

„Bleibet, höret Alle,“ rief der König.

„Sire,“ fragte Don Ruiz,„iſt es wahr, daß Ihr das Duell in Euren Staaten verboten habt?“

„Es iſt wahr, und dieſen Morgen habe ich Don Inigo befohlen, die Duellanten unabläſſig und ohne Erbarmen zu verfolgen.“

„Wohl denn! Sire, auf dieſem Platze haben ſich ſo eben unter den Fenſtern meines Hauſes, umgeben von einem Kreiſe von Cavalieren, zwei junge Leute geſchlagen.“

„Ho! ho!“ verſetzte der König,„bis jetzt glaubte ich, um den Edicten eines Königs ungehorſam zu ſein, ſuche man einen abgelegenen Ort, wo die Einſamkeit dem Verbrecher wenigſtens die Wahrſcheinlichkeit, unbe⸗ kannt zu bleiben, laſſe.“

„Nun! dieſe Leute hatten, um ihren Streit aus⸗ zumachen, das helle Sonnenlicht und den beſuchteſten Platz von Granada gewählt.“

„Ihr höret, Don Inigo?“ ſagte der König, ſich halb umwendend.

„Mein Gott! mein Gott!“ murmelte Mercedes.

„Senora,“ flüſterte Dona Flor,„will er denn ſeinen Sohn anzeigen?“ 3

„Was den Gegenſtand ihres Streites betrifft... daran liegt mir nichts!“ fuhr Don Ruiz fort, indem er dem Großjuſticiar einen Blick zuwarf, welcher be⸗ zeichnete, er bewahre für die Ehre ſeines Hauſes das Geheimniß;„ich kenne den Gegenſtand nicht und will