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auch Gerechtigkeit!... Wohl denn! zu König Don Carlos!... König Don Carlos! König Don Car⸗ los! Gerechtigkeit! Gerechtigkeit!...“
„Wer ruft den König Don Carlos?“ ſprach eine Stimme;„wer verlangt von ihm Gerechtigkeit? Hier iſt er.“
Die Menge trat ſogleich zurück, und auf dem Wege,
den ſie geöffnet, ſah man, in einer einfachen Capaliers⸗ tracht, einen jungen Mann herbeikommen, deſſen wei⸗ ßes, bleiches Geſicht mit dem blinzelnden Auge unter einem breitkrämpigen Filzhute verborgen war, während ein dunkelfarbiger Mantel ſeinen Leib umhüllte und verbarg.
Hinter ihm ging in einer Tracht ſo einfach als die ſeine der Großjuſticiar.
„Der König!“ rief die Menge.
„Der König!“ ſtammelte Mercedes erbleichend.
„Der König!“ wiederholte Don Ruiz mit einem Ausdrucke des Triumphes.
Sogleich bildete ſich ein großer Kreis, in deſſen Mittelpunkte nur der König und Don Inigo, Don Ruiz und Dona Mercedes, auf Dona Flor geſtützt, blieben. 8
„Wer verlangte Gerechtigkeit?“ fragte der König.
„Ich, Sire,“ antwortete Don Ruiz.
Der König ſchaute ihn an.
„Ah! ahl abermals Du? Geſtern verlangteſt Du Gnade, heute verlangſt Du Gerechtigkeit? Du verlangſt alſo immer?“
„Ja, Sire, und diesmal werde ich Eure Majeſtät nicht eher verlaſſen, als bis ſie mir das, was ich von ihr fordere, bewilligt hat.“
„Iſt das, was Du forderſt, gerecht,“ erwiederte der König,„ſo wirſt Du keine Mühe haben, es zu erhalten.“
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