241
ſich ſich wankend auf den Arm von Dona Flor ſtützte, ich velche, wie es der Cavalier ſagte, ſchön wie die Engel, aber bleich wie eine Bildſäule.
kuer„»„Was gibt es denn, mein gnädiger Herr?“ fragte ſie Don Ruiz,„was iſt denn vorgefallen?“ iner„Senora,“ rief Don Ruiz, der aus der Gegenwart
ſeiner Frau einen neuen Zorn zu ſchöpfen ſchien, mir„Euer Sohn hat mich ins Geſicht geſchlagen, das Blut iſt unter der Hand desjenigen gefloſſen, der mich
ver⸗ ſeinen Vater neunt, und als ich gefallen war unter dem fge⸗ Streiche, den ich erhalten, hat nicht er, ſondern Don lche Ramiro mir die Hand gereicht, um mich aufzuheben; Vä⸗ Danket Don Ramiro, Senora, der die Hand Eurem die durch die Hand Eures Sohnes niedergeworfenen Ge⸗
nen mahle gereicht hat.“
„Ohl! beruhigt Euch, beruhigt Euch, Senor,“ um, flehte Dona Mercedes,„und ſeht all dieſes Volk, das uns umgibt.“
ane„Es komme! es nähere ſich! denn es nähert ſich, Mit denn es kommt, um mich zu vertheidigen! Kommt Don Alle!“ rief Don Ruiz,„und Jeder erfahre durch meine nich Stimme, aus meinem eigenen Munde, daß ich ein ehr⸗
der loſer Mann, ein beohrfeigtes Geſicht bin!— Ja, nich Männer, ſchaut mich an und zittert, Söhne zu haben! alſo Ja, Frauen, ſchaut mich an und zittert, Kinder zu ge⸗ cht⸗ bären, welche, um ſie für fünf und zwanzig Jahre der hen, Sorgen, der Opfer, der Schmerzen zu belohnen, Eure Ilte Gatten beohrfeigen! Ich habe Gerechtigkeit vom Aller⸗ nem höchſten gefordert, und ich bitte Euch um Gerechtigkeit, und wenn Ihr mir nicht auf der Stelle ſagt, Ihr über⸗
ner nehmet die väterliche Gerechtigkeit... nun, ſo ver⸗
des, lange ich dieſe Gerechtigkeit vom König!“
wie Und als die erſchrockene Menge vor dieſer großen Verzweiflung ſtumm blieb, rief Don Ruiz:
hen„Ah! Ihr auch! Ihr auch! Ihr verweigert mir
und⸗ El Salteador. 16


