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„Den Degen in die Scheide!“ wiederholte Don
Ruiz. 3,Laßt zuerſt Euren Stock ſinken, mein Vater!“ „Gehorche zuerſt, Unglücklicher, wenn ich Dir zu gehorchen befehle.“
„Mein Vater!“ verſetzte Don Fernando, der wie⸗ der todesbleich wurde,„haltet nicht länger Euren Stock über meinem Kopfe, oder, bei Gott! ich laſſe mich zum Aeußerſten hinreißen!“
Sodann ſich gegen Don Ramiro umwendend:
„Ah! entfernt Euch nicht, Don Ramiro; ich kann zugleich dem Stocke meines Vaters und dem Degen eines Gecken die Spitze bieten.“
„Ihr ſeht, Senores,“ rief Don Ramiro;„was ſoll ich thun?“
„Handelt nach Eurem Muthe und nach der Be⸗ leidigung, die Ihr erhalten zu haben glaubt, Senor Don Ramiro,“ ſagten die Cavaliere, indem ſie ſich entfernten und darauf verzichteten, länger der Fort⸗ ſetzung des Kampfes zu widerſtreben.
„Undankbarer und Schlechter!“ rief Don Ruiz, der immer ſeinen Stock über dem Kopfe ſeines Soh⸗ nes hielt.„Dein Gegner kann Dich alſo nicht lehren, wie ſich ein Sohn gegen ſeinen Vater benehmen ſoll?“
„Nein,“ erwiederte Don Fernando,„denn mein Gegner hat aus Feigheit nachgegeben, und ich ſetze die Feigheit nicht in den Rang der Tugenden.“
„Derjenige, welcher ſagt oder denkt, ich ſei ein Feiger...⸗
„Man hat gelogen, Don Ramiro,“ unterbrach der Greis;„es iſt an mir, dies zu ſagen, und nicht an Euch.“
„Ei! machen wir ein Ende!“ rief Don Fernando mit jenem Gebrülle der Wuth, mit dem er den wilden Thieren antwortete, wenn er mit ihnen kämpfte.
„Zum letzten Male frage ich Dich, Elender! wirſt


