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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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„Er ſetzte ſein Pferd in Galopp.

„Ich that daſſelbe, und wir jagten neben einander ins Gebirge.

„Nach fünfhundert Schritten kamen wir zu einer kleinen Lichtung, wo das weiche Gras auf einem Platze wuchs, der mit der Hand geebnet zu ſein ſchien.

„„Hier,““ ſprach Don Alvar.

„So hieß mein Freund.

„„Gut!““ antwortete ich.

„„Steigt vom Pferde, Don Fernando,““ ſagte er, „„denn Ihr vermuthet wohl, daß ich Euch um zu kämpfen hierher geführt habe?““

„Ich habe es ſogleich vermuthet, doch ich weiß nicht, was unſere Freundſchaft in Haß verwandelt haben kann... Brüder geſtern, Feinde heute!““

„ Feinde, gerade weil wir Brüder ſind!““ ver⸗

ſetzte Don Alvar ſeinen Degen ziehend;„„Brüder durch

meine Schweſter! Auf, nehmt den Degen in die Hand, on Fernando.““

„Das iſt, wie Ihr wißt, eine Aufforderung, die man nie zweimal an mich gethan hat,““ erwiederte ich; „„von Euch aber erwarte ich, daß Ihr mir die Ur⸗ ſache ſagt, die Euch veranlaßt hat, mich hierher zu führen. Ich möchte gern wiſſen, was Euch ſo ſehr erregt, Don Alvar. Welche Gründe der Klage habt Ihr gegen mich?““

„„Ich habe ſo viele, daß ich ſie verſchweigen wollte; denn indem ich mich derſelben erinnere, er⸗ denere ich meine Beleidigung, und ich bin genöthigt, den Schwur zu wiederholen, den ich gethan, dieſe Beleidi⸗ gung in Deinem Blute abzuwaſchen. Auf, den Degen aus der Scheide, Fernando!““

„Ich erkannte mich nicht mehr, ſo ruhig war ich vor dieſem Zorne, ſo unempfindlich vor dieſer Heraus⸗ forderung.“

„„Ich werde mich nicht mit Euch ſchlagen, wenn