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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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zu lang, und überdies verſchließt mir vor Eurer keu⸗ ſchen Tochter die Achtung den Mund,— ich werde Euch nicht ſagen, durch welche Reihenfolge von Hän⸗ deln, von nächtlichen Orgien, von tollen Liebſchaften es dahin kam, daß ich für meinen Vater eine Urſache des Ruins, für meine Mutter eine Quelle der Schmer⸗ zen war. Nein, ich übergehe die tauſend Ereigniſſe, die das Gewebe meines Lebens bilden, welches bunt⸗ ſcheckiger von Streitigkeiten, von Galanterien unter den Balcons, von Duellen an den Straßenecken, als dies mit ſeinen ſchreienden Farben der Mantel iſt, der mich umhüllt; ich übergehe, ſage ich, dieſe tauſend Er⸗ eigniſſe, um zu dem zu kommen, was unwiderruflich über mein Leben entſchieden hat.

„Ich liebte... ich glaubte eine Frau, die Schwe⸗ ſter von einem meiner Freunde, zu lieben. Ich hätte geſchworen, ich hätte vor der ganzen Welt behauptet, — verzeiht, Senora, ich hatte Euch noch nicht geſe⸗ hen!— ſie ſei die Schönſte der Frauen, als ich in einer Nacht, oder vielmehr an einem Morgen, nach Hauſe zurückkehrend vor meiner Thüre den Bruder von derjenigen, welche ich liebte, fand; er ſaß im Sattel auf einem Pferde und hielt ein zweites Pferd am Zaume.

„Ich ahnete, er habe das Geheimniß meiner Lieb⸗ ſchaft ergründet.

„„Was machſt Du da?““ fragte ich.

„„Du ſiehſt es; ich warte auf Dich.““

„„Hier bin ich.““

„„Haſt Du Deinen Degen?““

„„Er verläßt mich nie.““.

„„Beſteige dieſes Pferd und folge mir.““

„„Ich folge nicht: ich begleite oder ich reite voran.““

„„Oh! Du wirſt mir nicht voran reiten, denn ich habe Eile, an Ort und Stelle zu kommen.““