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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Leidenſchaften des jungen Mannes ſpricht, wie Gott zum Meere ſpricht, um ihm zu ſagen:„„Du wirſt dich nicht höher erheben! du virſt nicht weiter gehen!““ Dieſe von der Hand eines Vaters gekneteten Launen, dieſe von der Hand eines Mannes im Zaume gehalte⸗ nen Leidenſchaften nehmen ſodann die Form an, die ihnen der Model der Geſellſchaft verleiht, während Alles überſtrömt bei dem unter dem nachſichtigen Auge der Mutter erzogenen und von der unſichern Hand der Frau geführten Kinde. Gränzenlos wie die Liebe, machte aus mir die mütterliche Nachſicht das hitzige, aufbrauſende Roß, für welches es, leider! nur eines Sprunges von der Stadt ins Gebirge bedurfte. „Wenn übrigens mein Charakter bei dieſer zügel⸗ loſen Freiheit verlor, ſo gewann meine Kraft dabei. Ohne die ſtrenge Hand des Vaters, der hinter mir die Thüre des Hauſes geſchloſſen hätte, zum Voraus über den ſchwachen Verweis ſpottend, der mich bei meiner Rückkehr erwartete, ſchweifte ich immer in Geſellſchaft der Bergbewohner der Sierra Morena umher. Ich lernte von ihnen das Wildſchwein mit dem Spieße, den Bären mit dem Dolche angreifen. Mit fünfzehn Jahren waren dieſe Thiere, welche der Schrecken eines andern Knaben von demſelben Alter geweſen wären, für mich Gegner, mit denen der Kampf mehr oder minder lang dauerte, mit denen zu ſtreiten mehr oder minder gefährlich ſein konnte, die ich aber vorher ſchon beſiegt hatte. Sobald ſich eine Spur meinem Blicke im Gebirge bot, wurde das Thier beſtätigt, verfolgt, aus ſeinem Lager aufgetrieben, angegriffen. Mehr als ein Mal drang ich kriechend wie eine Schlange in eine Höhle ein, wo ich, ſobald ich darin war, zum Führer und zum Lichte nichts Anderes mehr hatte, als die glühenden Augen der wilden Beſtie, die ich bekämpfen wollte. Ah! da,— obgleich Niemand außer Gott Zeuge von dem war, was in den Eingeweiden der

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