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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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„Oh! ja, ja,“ ſprach Dona Flor,„ſein Name, ſein Name!“

„Ach! Senor,“ erwiederte der Bandit mit einem Ausdrucke tiefer Schwermuth,„es iſt weder eine Freude, noch eine Ehre für meinen Vater, aus dem Munde ei⸗ nes Menſchen wie ich den Namen eines alten Spaniers

kommen zu hören, der nicht einen Tropfen mauriſches

Blut in den Adern hat; fordert alſo nicht, daß ich die⸗ ſen Kummer und dieſe Unehre dem Kummer und der Unehre, die ich ihm ſchon bereitet, beifüge.“

„Er hat Recht, mein Vater!“ rief lebhaft das Mädchen.

Der Greis ſchaute Dona Flor an, und dieſe ſchlug erröthend die Augen nieder.

„Seid Ihr nicht derſelben Anſicht wie dieſe ſchöne

Senora?“ fragte der Salteador. „Doch,“ erwiederte Don Inigo;„wenn Ihr aber

nicht einen ähnlichen Grund habt, mir die Urſache des ſelt⸗

ſamen Lebens, das Ihr ergriffen, zu verbergen; wenn Eure Verbannung aus der Geſellſchaft, wenn Euer

Aufenthalt in dieſen Gebirgen, wie ich annehme, die

Folgen einer jugendlichen Unbeſonnenheit ſind; wenn Ihr, ich ſage nicht den Schatten von einem Gewiſſens⸗ biſſe, ſondern einen Anſchein von Beklagen des Lebens habt, das Ihr führt, ſo verpfände ich hier vor Gott

mein Wort, Euch als Beſchützer und ſogar als Bürg⸗

ſchaft zu dienen.“

„Ich danke, Senor, ich nehme Euer Wort an, ob⸗ 3 ſchon ich bezweifle, daß es in der Macht irgend eines

Menſchen liegt, den ausgenommen, welcher von Gott die oberſte Gewalt erhalten hat, mir in der Welt den Platz wiederzugeben, welchen ich einnahm, und ich habe mir doch nichts Schändliches vorzuwerfen. Ein heißes Blut, ein Herz, das ſich zu leicht entflammt, haben mich zu gewiſſen Verſehen angetrieben; dieſe Verſehen haben mich zu Verbrechen fortgeriſſen. Heute ſind die