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einem ſo ſchönen Munde kommend, wird der Dank ei⸗ nen Werth haben, den ihm ſelbſt die Lippen eines Kö⸗ nigs nicht zu geben vermöchten.“
Sodann ſich an den Greis wendend:
„Ich weiß, daß Ihr Eile habt, Eure Reiſe fort⸗ zuſetzen, Senor. Wohin geht Ihr?“
„Ich gehe nach Granada, wohin mich der König berufen hat.“
„Ahl ja,“ verſetzte der Salteador mit einem halb bittern, halb ſpöttiſchen Lächeln,„ja, das Gerücht von ſeiner Ankunft iſt zu uns gelangt; wir haben geſtern ſeine Soldaten vorüberziehen ſehen, die das Gebirg durchſtreifen; es ſei ſein Wille, hat er geäußert, daß ein Kind von zwölf Jahren mit einem Sacke Gold in jeder Hand von Granada abgehen und Malaga errei⸗ chen könne, ohne auf der Straße einem einzigen Men⸗ ſchen zu begegnen, der ihm etwas Anderes ſage, als den gewöhnlichen Gruß des Reiſenden:„„Geht im Frie⸗ den mit Gott!““
„Das iſt in der That ſein Wille,“ ſprach Don Inigo,„und es ſind, wie ich weiß, Befehle dem zu Folge gegeben worden.“
„Und welches Ziel ſetzt der König Don Carlos für dieſe Eroberung des Gebirgs?“
„Man behauptet, er habe dem Großjuſticiar nur vierzehn Tage Zeit gegeben.“
„Welch ein Unglück, daß Ihr nicht erſt in drei Wochen hier durchgereiſt ſeid, ſtatt heute zu kommen, Senora!“ ſagte der Salteador, ſich an das Mädchen wendend;„Ihr würdet auf dieſer Straße, wo Bandi⸗ ten Euch ſo ſehr erſchreckten, nur ehrliche Leute gefun⸗ den haben, die zu Euch:„„Gehet im Frieden mit Gott lun geſagt und Euch im Nothfalle das Geleite ge⸗ geben hätten.“
„Wir haben etwas Beſſeres getroffen als dies, Senor,“ erwiederte die Tochter von Don Inigo:„wir
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