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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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hatte der Bandit, welcher, um die Empfindlichkeiten von Don Inigo zu beſchwichtigen, behauptete, der Kapitän ſei nicht nur jung, ſchön und elegant, ſondern er habe auch ein ſo vornehmes Weſen, daß er allgemein für einen Hidalgo gelte, dieſer Bandit hatte nicht zu viel behauptet, und er war im Gegentheil unter dem Por⸗ trait geblieben, als daß er ihm geſchmeichelt hätte.

Den jungen Mann erblickend, gab Dona Flor ei⸗ nen Schrei des Erſtaunens von ſich, der einem Freu⸗ denſchrei glich, als ob die Ankunft des Erſcheinenden, ſtatt eine Verſtärkung für die Banditen zu ſein, eine vom Himmel ihrem Vater und ihr zugeſandte Hülfe ge⸗ weſen wäre.

Don Inigo aber begriff, daß er von dieſem Au⸗ genblick an nichts mehr mit den übrigen Leuten des

Truppes zu thun hatte, und daß es dieſer junge Mann

war, von dem fortan ſein Schickſal und das ſeiner Tochter abhingen.

Aber, als wäre er zu ſtolz geweſen, zuerſt zu ſpre⸗ chen, beſchränkte er ſich darauf, daß er auf die Bruſt

von Dona Flor die Spitze des ganz blutigen Dolches

ſetzte und wartete. 3 Der Salteador nahm alſo das Wort und ſprach: „Ich zweifle nicht an Eurem Muthe, Senor, doch

mir ſcheint, es iſt eine große Anmaßung von Euch, daß

Ihr glaubt, Ihr könntet Euch mit dieſer Nadel gegen zwanzig mit Dolchen und Degen bewaffnete Männer vertheidigen.“

„Hätte ich das Verlangen, zu leben, ſo wäre dies

in der That eine Tollheit,“ erwiederte Don Inigo;„da ich aber nur das Verlangen habe, meine Tochter zu tödten und mich nach ihr, ſo hat mir das möglich und

ſelbſt leicht geſchienen und ſcheint mir noch ſo.“

„Und warum wollt Ihr die Senora tödten und

Euch nach ihr?“

iſt, i ken, und

El