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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
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eine ſo ſeltſame Reaction hervorgebracht hatte, verdient wohl durch die Art und Weiſe, wie er in Scene trat, und durch die Rolle, die er im Verlaufe dieſer Ge⸗ ſchichte zu ſpielen beſtimmt iſt, daß wir die Erzählung der Ereigniſſe, an denen er nun Theil nimmt, unter⸗ brechen, um unſern Leſern ſein Portrait vor Augen zu ſtellen.

Es war ein junger Mann von ſiebenundzwanzig bis achtundzwanzig Jahren. In ſeiner Tracht eines andaluſiſchen Gebirgsbewohners war die äußerſte Ele⸗ ganz beobachtet. Sie beſtand aus einem breitkrämpi⸗ gen grauen Filzhute, geſchmückt mit zwei Adlerfedern, aus einem Wamms von geſticktem Leder, wie es noch heute die Jäger von Cordova tragen, wenn ſie Aus⸗ flüge in die Sierra Morena machen, aus Beinkleidern von hochrothem Sammet mit ciſelirten Knöpfen, aus ledernen Stiefeln, welche an den Seiten geſchnürt wa⸗ ren, jedoch nur am Knöchel und an der Kniebeuge, ſo

aß ſie auf der ganzen Breite der Wade ſich öffneten und den Strumpf ſehen ließen.

Ein einfacher Dolch, ähnlich dem der Bärenjäger der Pyrenäen, das heißt, mit einem Griffe von eiſelir⸗ tem Horn mit ſilbernen Nägeln geſchmückt, mit der zwei Finger breiten und acht Zoll langen Klinge, vorne ſpitzig, auf beiden Seiten ſchneidend und verborgen in einer ledernen Scheide mit ſilbernen Zierathen, dies war, wie geſagt, die einzige Waffe des jungen An⸗ führers, denn er war unſtreitig ein Anführer, derjenige, deſſen Stimme einen ſo unmittelbaren und ſo raſchen Cinfluß auf die Männer des Raubes und des Blutes übte, die vor ihm zurückgewichen.

Das Uebrige ſeiner Tracht beſtand aus einem quer geſtreiften Mantel, in welchem er mit eben ſo viel Ma⸗ jeſt ät drapirt erſchien, als ein Kaiſer in ſeinem Pur⸗ pur. Was das Aeußere des Ankömmlings betrifft, ſo