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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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wundete Jagnar thut, während er ſich bereit hält, aufs Neue über ſeine Beute herzufallen.

Der Bandit, der ſich zum Unterhändler aufgewor⸗ fen hatte, nahm den Platz von Vicente ein.

„Seid vernünftig, Senor Caballero„“ ſagte er; „man wird Euch nicht an den eiſernen Ring feſſeln, ſondern Euch nur in den Keller mit den feinen Wei⸗ nen bringen, deſſen Thüre ſo ſolid iſt, als die der Kerker von Granada,— mit einer Wache vor dieſer Thüre!“

„Wie, Elende! ſo gedenkt Ihr einen Mann von meinem Range zu behandeln?“

„Mein Vater, ich werde bei Euch ſein! mein Va⸗ ter, ich werde Euch nicht verlaſſen!“ rief Dona Flor. „Und dann ſind ein paar Tage bald vorüber...“

„Ah! mein ſchönes Kind,“ ſagte einer von den 3

Banditen,„wir können Euch das nicht verſprechen.“ „Wie? was könnt Ihr mir nicht verſprechen?“ „Daß Ihr bei Eurem Vater bleiben werdet.“ „Mein Gott! was wollt Ihr denn mit mir ma⸗

chen?“ rief das Mädchen.

„Was wir mit Euch machen wollen?“ verſetzte der Unterhändler.„Ah! wir ſind keine vornehme Her⸗ ren, um Euch das zu ſagen. Die Mädchen von En⸗ rem Alter, von Eurer Schönheit und von Eurem Stande ſind die beſondere Beute des Anführers.“

„Oh! mein Gott!“ murmelte Dona Flor, wäh⸗ rend der Greis ein Gebrülle des Zorns ausſtieß.

„Erſchreckt nicht,“ ſagte lachend der Bandit:„un⸗ ſer Anführer iſt jung, unſer Anführer iſt ſchön, unſer Anführer iſt ſogar, wie man verſichert, aus guter Fa⸗ milie. Was alſo auch geſchehen mag, Ihr werdet ei⸗ nen Troſt haben, wackerer Mann! den, Euch ſagen zu können, und wäret Ihr edel wie der König, es habe keine Mißheirath ſtattgefunden.“

Bei dieſen Worten erſt begriff Dona Flor das