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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
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über Don Inigo her und entriſſen ihm durch eine An⸗ ſtrengung, die ihm den Arm gebrochen hätte, würde ſein Arm nicht nachgegeben haben, den Griff des De⸗ gens und die ſechs Zoll Eiſen, die er noch hatte, während der Mann mit dem Meſſer, der ſich ſchämte, daß er unter der Gewalt des Greiſes auf den Boden gerollt war, ſeine Waffe ſchwingend zu ihm zurückeilte und bei Gott ſchwor, die letzte Minute des Gefangenen ſei ge⸗ kommen.

Bei dem Blitze, der aus der Klinge des Meſſers hervorſprang, ſtieß Dona Flor einen entſetzlichen Schrei aus und ſtürzte auf ihren Vater zu.

Doch zwei Banditen hielten, der Eine Dona Flora, der Andere die Hand ihres Gefährten auf.

„Bicente! Vicente!“ rief der Bandit, der die Hand ſeines Kameraden aufhielt, auf die Gefahr, das drohende Meſſer ſich gegen ſeine eigene Perſon kehren zu ſehen,—„was Teufels willſt Du denn machen?“

„Ich will dieſen Wüthenden tödten“

„Du irrſt Dich, Du wirſt ihn nicht tödten.“

„Wie, ich werde ihn nicht tödten? Ah! bei San Jago! das wollen wir ſehen.“

„Du wirſt ihn nicht tödten, ſage ich Dir! Du willſt ein Loch in einen Goldſack machen, und durch dieſes Loch wird ſein Löſegeld davongehen!.. Vi⸗ cente, Du haſt einen abſcheulichen Charakter, ich habe es Dir immer geſagt; laß mich mit dieſem würdigen Herrn reden, und Du ſollſt ſehen, daß ich ihn zur Ver⸗ nunft bringe!“

Der Bandit, den ſein Kamerad mit dem Namen Vicente bezeichnet hatte, begriff ohne Zweifel die Richtigkeit ſeiner Worte, denn er zog ſich brummend zurück.

Wenn wir ſagen: er zog ſich zurück, ſo bedeutet dies nicht, er habe die Stube verlaſſen, ſondern er machte nur ein paar Schritte rückwärts, wie dies der ver⸗