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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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gegeben habe, angenommen, ich gebe es, was werdet Ihr thun?“

„Wir werden Dich vor Allem nicht aus dem Blicke verlieren.“

„Wie!“ rief Don Inigo,„Ihr würdet mich auf mein Wort nicht meines Weges ziehen laſſen?“

„Oh!“ erwiederte der eine Bandit„wir leben nicht mehr in der Zeit, wo die Juden von Burgos tauſend Mark Gold dem Cid auf eine Kiſte voll Erde liehen, und ſtatt es zu machen wie dieſe würdigen Is⸗ raeliten, welche erſt in die Kiſte ſchauten, nachdem ſie die tauſend Mark gezahlt hatten, werden wir vorher hineinſchauen.“

„Elende!“ murmelte Don Inigo.

„Mein Vater,“ ſprach Dona Flor, welche beſtän⸗ dig den Greis zu beſänftigen ſuchte,„mein Vater, um des Himmels willen!“

„Nun! was werdet Ihr, indem Ihr mich ſcharf bewacht, thun?“

„Wir werden Dich mit einer ſoliden Kette an die⸗ ſen eiſernen Ring binden.“ 3

Hiebei deutete der Bandit auf einen in der Mauer befeſtigten Ring, der, wie es ſchien, für ſolche Umſtände und in einer ſolchen Abſicht hier angebracht wor⸗ den war.

„Ihr werdet mich feſſeln wie einen mauriſchen Sklaven?“ rief der Greis.

Und bei dieſer Drohung, die in ihm alle Wo⸗ gen ſeines Stolzes emportrieb, verſuchte und vollbrachte er eine ſo heftige und ſo raſche Bewegung, daß er drei Schritte von ſich den Banditen ſchleuderte, der ihm das Knie auf die Bruſt geſetzt hatte, und ſich zugleich auf ein Bein erhob.

Doch wie ein Felſen die Welle zurückwirft, um in demſelben Augenblick wieder von ihr bedeckt zu wer⸗ den, ſo fielen auf der Stelle fünf bis ſechs Banditen

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