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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Hätte man die lebendige Schranke, welche die Thüre ſchloß, zurückſtoßen und ſich einen Weg in die Stube bahnen können, ſo würde in der That folgendes Schauſpiel die Augen betroffen haben:

Auf den Boden der Venta niedergeworfen, verſuchte es Don Inigo noch, ſich mit dem unnützen Stumpfe ſeines Degens zu vertheidigen, mit deſſen Klinge er, ehe ſie zerbrochen war, zwei Banditen ſchwer verwun⸗ det hatte: die Blutstropfen von dieſen Leuten befleckten die Blumen des Geſtreus.

Drei Männer hatten Mühe, ihn feſtzuhalten, und Einer von ihnen drückte doch ſeine Knie auf die Bruſt von Don Inigo und hielt ihm ſein cataloniſches Meſſer an die Kehle.

Die zwei Anderen durchſuchten ihn, weniger viel⸗ leicht, um ihn zu berauben, als um ihm die verborgenen affen, die er haben konnte, zu nehmen.

Zwei Schritte von ihm, an die Wand angelehnt, wo ſie eine Stütze geſucht hatte, ſtand Dona Flor mit aufgelöſten, zerſtreuten Haaren; man hatte ihr die Ca⸗ puze ihres Mantels zerfetzt und die koſtbaren Knöpfe von ihrem Kleide geriſſen.

Es war indeſſen augenſcheinlich, daß man, w man an der ſchönen Reiſenden dieſ Profanationen verübte, doch, aus einem leicht begreiflichen Grunde, mehr Schonung für ſie, als für den Greis gehabt hatte.

Dona Flor war, wie geſagt, von einer glänzen⸗ den Schönheit, und der Anführer des Trupps, der Held dieſer Geſchichte, el Salteador, galt für einen Mann von einer Galanterie, welche vielleicht noch furcht⸗ barer unter ſolchen Umſtänden, als es die unbarmher⸗

zigſte Grauſamkeit geweſen wäre.

Dona Flora, die den Kopf an die weiße Wand

lehnte, war übrigens herrlich anzuſchauen mit ihren

ährend