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konnte, ging über die Schwelle und lief gegen die Ecke der Mauer zu, wo ein durch die Büchſe von einem Diener von Don Inigo verwundeter Bandit von Amapola, derſelben Perſon, welche wir haben Blumen in die für die Reiſenden in Bereitſchaft geſetzte Stube bringen ſehen, und von dem Mozuelo, der den Zügel des Pferdes von Don Ramiro d'Avila gehalten hatte, die erſte Pflege erhielt.
Die Sammettoque von Don Inigo und ein Stück vom weißen Mantel von Dona Flor deuteten, auf den Stufen liegend, welche vom Hofe nach der Küche führ⸗
ten, an, daß hier der Kampf ſich erneuert hatte, daß man nach dieſer Seite die zwei Reiſenden geſchleppt, und daß man ſie folglich auch hier ſuchen mußte.
Von der Eingangsthüre, die ſich auf dieſe zwei Stufen öffnete, begannen die vom Liebesboten der ſchönen Dona Flor geſtreuten Blumen; doch dieſes Ge⸗ ſtreu war von den Füßen zertreten, beſchmutzt durch das Quetſchen der Sandalen, durch den von den Mänteln gefallenen Staub und durch einige Blutstropfen, die ſtellenweiſe auf einer Roſe, auf einer Lilie oder einer Anemone wie flüſſige, zitternde Rubine glänzten.
Die Thüre, welche die Küche von der Stube trennte, wo durch die Fürſorge von Don Ramiro die Tafel für die Reiſenden gedeckt worden, und wo man noch mit der Luft den Geruch des einen Augenblick zu⸗ vor verbrannten Räucherwerks einathmen konnte,— dieſe Thüre war offen und beſetzt von Dienern des Wirthshauſes, verkleideten Banditen, die ſich bereit hielten, den Banditen von der Straße zu Hülfe zu kom⸗ men, und durch ihre Oeffnung verbreiteten ſich nach außen, wie Ströme des Grimmes, Schreie, Drohungen, Klagen, Flüche!
Hier ſetzte ſie ſich fort, und ſollte ſie ſich aller Wahrſcheinlichkeit nach entwickeln, die gräuliche Scene,
an welche zum Voraus mit Schrecken die kleine Zigeu⸗


