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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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vom Cabinet des Königs, die man ein wenig öffnete, entſtand.

„Wir haben nicht,— davor behüte uns Gott!— Euren Freund weggejagt, Don Inigo,“ verſetzte Iſa⸗ bella mit einer Schwermuth, die nun ſie nicht zu be⸗ herrſchen vermochte;„nur haben unſere Räthe erklärt, die vom Genueſen geſtellten Bedingungen ſeien ſo über⸗ trieben, daß wir ſie unmöglich annehmen können, ohne uns gegen das zu verfehlen, was wir uns und unſern beiden Kronen ſchuldig ſind. Hätte ſich Euer Freund zu einigen Conceſſionen herbeigelaſſen, ſo würden der gute Wille von König Fernando und das Intereſſe, das ich meinerſeits für ihn hegte, die Ausführung des Projectes, deſſen Mißlingen er ſich ſelbſt zuſchrei⸗ ben muß, leicht gemacht haben.“

Iſabella ſchwieg in Erwartung der Antwort von Don Inigo; Don Inigo antwortete aber nicht.

„Uebrigens,“ fuhr ſie fort,„abgeſehen davon, daß die Theorie des Genueſen über den Umkreis der Erde durchaus nicht mit dem Texte der heiligen Schrift übereinſtimmt, wißt Ihr, daß die gelehrteſten Maͤnner des Reiches Criſtofero Colombo als einen Geiſterſeher behandeln.“

„Hoheit,“ erwiederte der Neffe von Dona Beatrix, „es iſt nicht die Sache eines Geiſterſehers, eher auf ſeine Hoffnungen, als auf ſeine Würde zu verzichten. Colombo unterhandelt für ein Reich, das, wie er be⸗ hauptet, zehnmal größer ſein ſoll als Spanien, und ſeine Anſprüche erheben ſich zur Höhe des Gegenſtands. Ich begreife das.“

„„Mein Neffe!“ murmelte Dona Beatrix.

„Sollte ich, ohne es zu wollen, die Ehrfurcht ge⸗ gen die Königin verletzt haben?“ fragte Don Inigo. „Ich würde dies aufs Tiefſte beklagen.“

e.„Nein, mein Kind, nein!“ erwiederte lebhaft Iſabella.