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Wege dem heiligen Sacrament am Fronleichnamsfeſte bereitet.
Endlich rief er dem Wirthe und ſprach zu ihm:
„Mein Freund, nimm dieſes Goldſtück für die Störung, die ich bei Dir verurſacht habe.“
Der Wirth verbeugte ſich, und der junge Reiſende fuhr fort:
„Wenn nun Don Inigo Velasco de Haro Dich fragt, wer ſein Mittagsmahl beſtellt habe, ſo wirſt Du ihm ſagen, ein Mann, deſſen Namen Du nicht wiſſeſt. Wenn Dich Dona Flor ragt, wer dieſe Blumen für ſie geſtreut, wer ihr dieſen Strauß gebunden, wer die⸗ ſes Räucherwerk verbrannt habe, ſo wirſt Du ihr ant⸗ worten, es ſei ihr Liebescourier Don Ramiro d'Avila.“
Und er ſchwang ſich leicht auf ſein ſchönes Roß, deſſen Gebiß der Manzuelo hielt, ſprengte mit einem einzigen Satz aus dem Hofe der Venta und verfolgte ſeinen Weg in der Richtung von Granada.
III. Don Inigo Velasco de Haro.
Auf dem Platze, wo ſie war, das heißt, in einer von den Terrainvertiefungen, die wir bezeichnet haben, konnte die ſchöne Spinnerin mit der Ziege den jungen Cavalier weder in die Venta einreiten, noch aus der⸗ ſelben herauskommen ſehen; doch ſie ſchien aufmerkſam gehorcht zu haben, ob nicht ein das, was vorging, be⸗ zeichnendes Geräuſch bis zu ihr gelange, und mehrere


