18
Pfötchen Pulver, deſſen Rauch ſich ſogleich in der Stube verbreitete und jenen zugleich ſüßen und ſchar⸗ fen Duft ausſtrömte, der dem Geruchsſinne ſchmeichelt, ſobald man in das Zimmer einer arabiſchen Frau ein⸗
tritt.
In dieſem Augenblick erſchien der Hoſtalero wie⸗ der, in der einen Hand einen Teller, auf dem ein Glas mit Keres gefüllt ſtand, in der andern eine friſch angebrochene Flaſche tragend; hinter ihm kam Gil mit einem Tiſchtuche, Servietten und einem Haufen Tel⸗ ler; hinter Gil endlich Amapola, verloren in einem Arme voll jener Blumen mit den glühenden Farben, welche kein Aequivalent in Frankreich haben, in An⸗ daluſien aber ſo gewöhnlich ſind, daß ich nicht einmal ihren Namen erfahren konnte.
„Macht einen Strauß aus den ſchönſten Blumen, Mädchen, und gebt mir die andern„“ ſagte der Fremde.
Amapola wählte die ſchönſten Blumen aus, und als der Strauß zuſammengefaßt war, fragte ſie:
„Iſt es ſo gut?“
„Vortrefflich!“ erwiederte der Reiſende;„bindet es nun.“
Das Mädchen ſuchte mit den Augen einen Faden, eine Schnur.
Doch der Reiſende zog aus ſeiner Taſche ein Band von Gold und Purpur, womit er ſich für dieſen Ge⸗ brauch verſehen zu haben ſchien, und ſchnitt ein gewiſſes Maß davon ab.
Er gab ſodann das Band Amapolg. dieſe band den Strauß und legte ihn nach dem Befehle des jungen Mannes auf einen von den Tellern, mit denen Gil die Haupttafel geſchmückt hatte.
Hierauf entblätterte er ſelbſt die andern Blumen, um damit von der Thüre des Hofes bis zu der Tafel einen ganz beſtreuten Weg zu machen, wie man ſolche
Weg bere
Stö fuhr
fragt ihm
nen ſie g ſes 9 worte
deſſen einzig ſeiner
A von de konnte Cavali ſelben gehorch zeichner


