Teil eines Werkes 
5.-11. Bdchn (1854)
Entstehung
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ſtren. So, zum Beiſpiel, heute Morgen, als ich ſah, daß das Wetter ſchön war, traf ich Anſtalten zu dieſer Fahrt. Das war ein Mittel, Sie länger zu haben und meinen Kindern und meiner Frau einen halben Tag Luft, Sonne und Blumen zu geben.

Herr Regnier, Sie verſtehen das Leben ſo gut, daß Sie den Tod bewunderungswürdig verſtehen müſſen. Glücklich ſind diejenigen, denen Sie leben helfen; glück⸗ lich beſonders diejenigen, welchen Sie ſterben helfen.«

Ich ſchaute nach der Uhr.

e oi haben nur noch fünf und dreißig Minuten, agte ich.

Das iſt fünf Minuten mehr, als wir brauchen. Gleichviel! kommen Sie le

Aber mein Koffer?«

Er iſt im Wagen.«

Aber das Manuſcript?«

Es iſt im Koffer.

Ah! Sie ſind, wie Sie ſo eben ſagten, der Mann der Zuvorkommenheiten! und es wundert mich nicht mehr, daß das Glück bei Ihnen bleibt.

Wir ſtiegen in den Wagen und fuhren ab.

Eine halbe Stunde nachher waren wir auf der Station.

In dem Augenblicke, wo wir den Fuß auf den Bo⸗ den ſetzten, hörten wir den ſcharfen, gedehnten Schrei, den die Locomotive von ſich gibt, um die Reiſenden, welche ſie erwarten, von ihrer Ankunft zu benachrich⸗ tigen.

Sie erſchien in der That bei der Biegung des Weges raſch heranrückend und einen rieſigen Helmbuſch von Rauch ausſtrömend. 8

Auf, ſprach mein Wirth,umarmen Sie meine Frau, meine Kinder, geben Sie mir einen Händedruck und ſagen Sie uns Lebewohl.*

Warum Lebewohl?«