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wohnt, wenigſtens vier verſchiedenen Tapeten hatte Platz machen müſſen.
Ich konnte dem Verlangen, das Fenſter zu öffnen und unter allen dieſen Lichtern das zu ſuchen, welches aus dem ehemaligen Zimmer von Jeannie kam, nicht widerſtehen; doch ich mochte immerhin die Finſterniß mit meinem Blicke durchgraben, ohne Zweifel waren die Läden geſchloſſen, denn das Fenſter blieb dunkel.
Nach einer Viertelſtunde verlor ich die Geduld; überdies hatte ich den zweiten Theil des Manuſeriptes zu leſen.
Dieſes Manuſeript lag da, auf dem Tiſche, gerade an dem Orte, wo aller Wahrſcheinlichkeit nach die erſten Briefe des guten Pfarrers Bemrode geſchrieben wurden. Ich verſicherte mich, daß die Geſchichte der grauen Dame vollſtändig war: dann legte ich mich zu Bette, und mit der ruhigen Wolluſt eines Menſchen, der ſich nach einem Tage der Strapazen auf einer guten Matratze zwiſchen zwei Leintüchern findet, begann ich meine Leſung.
Ich geſtehe meine Vorliebe für die Geſchichten, in denen die Geiſter eine Rolle ſpielen: ich habe die Auf⸗ regung, ohne die Furcht zu haben; ich glaube an Er⸗ ſcheinungen, und wer meine Denkwürdigkeiten geleſen hat, weiß, warum. Es war mir alſo leichter, als einem Andern, mich an den Platz des Pfarrers Bemrode der unſeligen Erſcheinung gegenüber zu verſetzen.
Es ſchlug Mitternacht, als ich zu der Stelle kam, wo der würdige Pfarrer in das zugemauerte Zimmer eindringt.
Man ſieht, daß mein Wirth nach ſeinen Wünſchen bedient war.
Die Leſung beſchäftigte mich bis um zwei Uhr Mor⸗ gens; um zwei Uhr war ich, ſehr wider meinen Willen, genöthigt, mich vom Pfarrer, ſeiner Frau und ihren Zwillingen zu trennen.
Ich hatte Alles bis auf die letzte Zeile verſchlungen.
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