Teil eines Werkes 
5.-11. Bdchn (1854)
Entstehung
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Mein lieber Wirth, Sie ſind geheimnißvoll wie das Schloß von Udolf. Zum Werke! und in zwei Stunden komme ich zurück, um Ihnen zu ſagen, das Mittagbrod ſei auf⸗

getragen.

Gehen Sie!

Mein Wirth entfernte ſich. 8.

Man muß gerecht ſein, ſelbſt gegen ſich ſelbſt: ich will mir alſo die Gerechtigkeit widerfahren laſſen, daß ich ſage, ich habe zuerſt die Originalbriefe zu leſen ver⸗ ſucht; ich muß aber beifügen, daß ich bei der Hälfte

des erſten dieſe Arbeit aufgab, um mich mit dem ein⸗

fachen Leſen der Ueberſetzung zu beſchäftigen. 4 Nach zwei Stunden, auf die Minute, kam mein Wirth zuruͤck.

Ich hörte ihn nicht eintreten; ich ſtand mit dem Fernrohre in der Hand am Fenſter. 4

Er berührte meine Schulter; ich wandte mich um.

Nun, fragte er,Sie leſen nicht mehr?

Nein; ich ſuche das Haus von Herrn Smith.

Haben Sie es gefunden?

Ich glaube... Nur mag ich immerhin nach dem reizenden kleinen Fenſter ſchauen, durch welches das jungfräuliche Stübchen der Tochter des Pfarrers er⸗ leuchtet wird, kein Stieglitz in ſeinem Käfich, kein hübſches Mädchen mit einem Strohhute, der die Hälfte ſeines ſchönen Geſichtes und einen Theil ſeiner

goldenen Haare beſchatten würde: ausgebreitete Betten, Wäſche, welche trocknet, Hemden, die ſich mit ſteifen Aermeln und angeſchwollenem Bauche ſchaukeln, nichts

Anderes.

n ſie ihrem Gatten ein wiedervereinigt...