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„Das iſt die Ueberſetzung von dieſem ungeheuren Packe Briefe?“ 4
„In meinen verlornen Augenblicken habe ich mich damit beluſtigt, ſie zu machen.“
„Wahrhaftig, Sie ſind ein koſtbarer Mann!“
„Ei! Sie begreifen, das iſt vielleicht nicht ſehr literariſch, aber wenigſtens ſehr literaliſch.“
„Aber, mein lieber Wirth, da die Arbeit ganz be⸗ endigt iſt, ſo müßte man, wie mir ſcheint, etwas ſehr Einfaches thun.“
„Was denn?“
„Die Briefe unter Ihrem Namen herausgeben.“
Der Pfarrer lächelte.
„Ich habe nicht den Ehrgeiz, den beſtändig der arme Herr Bemrode hatte.“
„Welchen Ehrgeiz?“
„Den, gedruckt zu ſein.“
„Er hatte dieſen Ehrgeiz?“
„Sie werden es in ſeinen Briefen ſehen.“
„Nun denn, ich ſtehe Ihnen für Eines: dafür, daß, wenn ein Intereſſe in dieſer ganzen dicken Ge⸗ ſchichte iſt,— und dieſes Intereſſe muß exiſtiren, da ein Mann wie Sie ſich die Mühe gegeben, ſie zu über⸗ ſetzen,— dieſer Ehrgeiz des wackern Pfarrers befrie⸗ digt werden wird.“
„Eine ſchöne Freude für ihn!“
„Wie, eine ſchöne Freude! Er iſt alſo todt?“
„Ja, er iſt vor vierzig oder fünfzig Jahren ge⸗
ſtorben.“
„Teufel!“
„Stille! Nun verlaſſe ich Sie... Sie haben zu Ihrer Linken die Originalbriefe, zu Ihrer Rechten die Ueberſetzung, und in jenem Winkel ein Fernrohr.“
„Ein Fernrohr! und wozu?“
„Wer weiß? Sie werden vielleicht die Gegend an⸗ ſchauen wollen.“


