Teil eines Werkes 
5.-11. Bdchn (1854)
Entstehung
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Füße ſtützte, ſchaute ſeinem Bruder nach, als er ſich entſernte. Die Frau ſprach ein paar Worte zu dem Knaben;

dieſer wandte ſich gegen mich um, heftete ſeine großen

blauen Augen auf mich, erhob ſich auf den Fußſpitzen, um mich beſſer zu ſehen, und fragte mich in vortreff⸗ lichem Franzöſiſch:

Mein Herr, Mama wünſcht zu wiſſen, was Sie wollen?«

Mein liebes Kind, erwiederte ich,vor Allem will ich Dich küſſen, wenn es Mama erlaubt.

Oh! ja, ſagte er.

Und er ſtreckte ſeine beiden Arme gegen mich aus.

Ich hob ihn unter den Achſeln auf und küßte ſeine guten, dicken, roſigen Backen.

Die Mutter ſchaute uns lächelnd zu; eine Mutter lächelt immer, wenn man ihr Kind umarmt,

Und nun, was wollen Sie? fragte mich der Fleine Georges, als ich ihn wieder auf die Erde geſtellt atte.

Mein ſchönes Kind, ich wünſche die paar Zeilen abzuſchreiben, welche in dieſen Stein eingegraben ſind.

Ah! ja, die Grabſchrift von Boatswain.

Du kennſt Boatswain? fragte ich.

Den Hund von Lord Byron? ja, ich kenne ihn.

Dann wandte er ſich an ſeine Mutter und über⸗ ſetzte ihr meinen Wunſch ins Engliſche.

Die junge Frau lächelte, ſtand auf, küßte ihr Kind und ging auf dem geradeſten Wege über die Wieſe zu ihrem Gatten.

Ich verjage Deine Mutter, mein kleiner Freund? fragte ich den Knaben.

Ohl! nein, erwiederte er;ſie holt Papa.

Mittlerweile hatte ſich die kleine Schweſter wieder auf ihre Beine geſtellt und war herbeigetrippelt.

Georges, ſagte ſie in einem Franzöſiſch, welches

ſo gut wie das, welches ihr Bruder geſprochen,warum