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er war an Bord des Schiffes die Florida in einem Sarge, an welchem man viele Löcher angebracht, und den man in eine Tonne Weingeiſt gelegt hatte. So hatte man auch den Leichnam von Nelſon nach der Schlacht bei Trafalgar transportirt und erhalten.
Von Ekel und Ueberdruß erfüllt, das Herz gebro⸗
(chen, die Seele vereinzelt, hatte er zwei Jahre vorher,
nachdem er einen nach dem andern ſeine drei Freunde Lang, Matthews und Shelley durch denſelben Tod ver⸗ loren: alle Drei waren ertrunken; nachdem ihm in Piſa ſeine natürliche Tochter geſtorben, auf der er alle Liebe concentrirt hatte, die ihn ſeine Frau von ihr und ſeiner legitimen Tochter zu entfernen gezwungen; nach⸗ dem er die Revolution von Neapel hatte fallen ſehen, der er ſeine Börſe und ſein Schwert geboten, und die, die eine und das andere annehmend, die Börſe leerte und das Schwert verbarg;— er hatte, ſagen wir, im Mo⸗ nat April 1823 den Gedanken gehabt, nach Griechen⸗ land abzureiſen und zur Befreiung des Vaterlands von Themiſtokles und Epaminondas mitzuwirken.
Gegen das Ende des Juli verließ er Italien.
Am Vorabend des Tages, an dem er ſich ein⸗ ſchiffte, ſchrieb er auf den Rand eines Buches, das man ihm geliehen hatte:
„Iſt Alles das, was man von mir ſagt, wahr, ſo bin ich unwuürdig, England wiederzuſehen; iſt Alles das, was man von mir ſagt, falſch, ſo iſt England unwürdig, mich wiederzuſehen.“
Das war in einer Entfernung von zwei tauſenb Jahren eine Variante der Grabſchrift:
„Undan kbares Vaterland, du ſollſt meine Gebeine nicht haben.“
Gegen das Ende des December landete Byron in Morega.— Am 19. April 1824, Abends um 6 Uhr, ſtarb er in Miſſolunghi!
Er war vier Tage vorher krank geworden.


