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„Oh! Herr, Herr,“ murmelte ich,„wann wird die Reihe an mir ſein, Dir für die Gnade zu danken, um die ich Dich aus dem Grunde meines Herzens bitte, wann wirſt Du mir ein Kind bewilligen, das wie ich und nach mir Deinen heiligen Namen preiſen ſoll 2«
Und als hätten ſie meinen Gedanken begriffen, ant⸗ worteten die Anweſenden:
„Amen!“
Die Ceremonie war beendigt, und ich war frei; ich kehrte nach dem Pfarrhauſe zurück, als es gerade halb fünf Uhr ſchlug.
Hier fand ich wieder Jeannie und auf ihrem Ge⸗ ſichte denſelben Schleier der Traurigkeit, den ich ſchon zwei Stunden vorher wahrgenommen hatte. Zum Glück zerſtreute ſich dieſer Schleier, wie das erſte Mal, ſo⸗ bald ſie mich erblickte.
Ich war indeſſen beſorgt genug, um ſie zu befra⸗ gen; doch beim erſten Worte, das ich ſprach, lächelte ſte, ſchlang ſie ihre Arme um meinen Hals und ſagte, ich ſei ein Geiſterſeher, und ſie wiſſe nicht, welche Trau⸗ rigkeit ich meine.
Die Ueberzeugung, es gehe etwas Seltſames im Geiſte oder im Herzen von Jeannie vor, führte indeſſen meine Gedanken auf die Stiff und ihren Beſuch zurück, ſo daß ich, als ich in meine Studirſtube eintrat, um wieder an mein Hochzeitgedicht zu gehen, in meinem Innern mit dieſen verwünſchten Perſonen, und nicht mit der wichtigen Arbeit, die ich noch zu vollbringen hatte, beſchäftigt war.
Der Anblick der Oertlichkeit trug um ſo mehr dazu bei, meine Ideen dieſem einzigen Punkte zuzuwenden, als ich neben mir den Lehnſtuhl hatte, in welchem ſich Madame Stiff ausgeſtreckt; zu meiner Rechten die Thüre zum Garten, durch welche Jeannie und Herr Stiff hin⸗ ausgegangen waren, und zu meiner Linken die Thüre des Speiſezimmers, durch welche ich mich wüthend, ſie beiſammen zu laſſen, entfernt hatte: eine Wuth, welche
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