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Das erinnerte mich an das Hochzeichtgedicht, wel⸗ ches ich ihr zu Ehren machen wollte; doch bei der Rück⸗ kehr vom Friedhofe hätte ich, Gott ſei Dank, Zeit!
Ich fuͤhlte in meiner Taſche das zerknitterte Blatt Papier, auf dem Madame Stiff die Worte:„An Jean⸗ nie!“ geleſen hatte, und das leichte Kniſtern des Pa⸗ piers unter meinen Fingern griff mir, indem es mir den Beſuch unſerer verhaßten Gäſte ins Gedächtniß zu⸗ rückrief, entſetzlich die Nerven an.
Ohl mein lieber Petrus, Gott, der die Abſicht ſieht, rechnet zum Glück die materielle Thatſache nicht an; doch ich muß Ihnen ſagen, nie iſt ein Menſch ſchlechter beerdigt worden, als Blum.
Ich hoffe, ſeine Seele wird mir in Betracht der Qualen meines Herzens verziehen haben.
Sobald die Gebete beendigt waren, ſobald man das Grab gefüllt hatte, eilte ich nach Hauſe zurück, beſeſſen von einem ungeheuren Bedürfniſſe, Jeannie wie⸗ derzuſehen und an mein Herz zu drücken, als der Schul⸗ meiſter, der meine Eile wahrnahm, mir nachlief.
Beim Geräuſche ſeiner Tritte wandte ich mich um. 15„Nun! was gibt es noch, Schulmeiſter?2« fragte ich ihn.
„Mir ſcheint,« erwiederte er ein wenig verdutzt durch den Ton meiner Stimme,„mir ſcheint, der Herr Pfarrer iſt heute ſo zerſtreut, daß ich ihn an die Taufe des kleinen Peters erinnern muß.«
Ich ſchlug mich vor die Stirne; er ſprach die Wahrheit.
Ich hatte für denſelben Tag eine Trauung, eine Beerdigung und eine Taufe.
„Ah! ja wohl!« rief ich,„der kleine Peters, der Burſche kann einen Augenblick warten; er hat gefrüh⸗ ſtückt, ich bin es feſt überzeugt, und zwar eher zwei⸗ mal als einmal, während ich(ich ſchaute nach dem Kirchthurme), nachdem ein Viertel auf drei Uhr vor⸗ über iſt, noch nuͤchtern bin.“ 4
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