„Sie haben Recht, Madame,“ verſetzte ich,„um ſo mehr, als meine Geſchäfte die Geſchäfte Gottes ſind.«
„Ah! verzeihen Sie, verzeihen Sie!“ rief Herr Stiff, der die Kunde von meiner Entfernung mit Freude auf⸗ genommen zu haben ſchien;„ich habe noch den Gar⸗ ten zu ſehen, und ich erlaſſe das Miß Smith nicht.“
„Nun wohl, ſo laſſen Sie ſich den Garten zeigen, mein lieber Herr,“ verſetzte Madame Stiff;„ich, ich bin müde, und da ich hier einen ziemlich guten Lehn⸗ ſtuhl ſehe, ſo will ich darin ausruhen.“
Und bei dieſen Worten warf ſie ſich wirklich in einen Lehnſtuhl.
„Gehen Sie, gehen Sie,“ fuhr ſie fort, vund wenn Sie ein paar ſchöne Blumen ſinden, ſo machen Sie mir einen Strauß daraus; ich habe mich, ſeitdem wir Cheſterfield verlaſſen, ganz hievon entwöhnen müſſen.“
„Es iſt wahr,“ ſprach Herr Stiff,„wir haben im Schloſſe einen Gärtner, dem wir fünfzig Pfund Ster⸗ ling bezahlen, und der Burſche, der ſich nur mit ſeinen Mohrrüben beſchäftigt, hätte nie den Gedanken, einem nur eine Roſe zu bringen... Doch mir fällt ein, Ma⸗ dame, jeden Morgen, wenn Sie aufſtehen, werden Sie einen Strauß in Ihrem Boudoir finden, und das erſte Mal, daß es der Burſche unterläßt, einen ſolchen hinein zu legen, jage ich ihn weg... Gehen wir,“ fuhr Herr Stiff fort, indem er galanter Weiſe meiner Frau den Arm bot;„kommen Sie und laſſen Sie mich Ihre wahre Domäne ſehen.“
Jeannie warf einen fragenden Blick auf mich.
„Liebe Freundin,“ ſagte ich zu ihr,„geben Sie Ihren Arm Herrn Stiff, und da mir noch einige Augen⸗ Flicke bleiben, ſo werde ich die Ehre haben, Sie bei Ihrer Excurſion zu begleiten.“
„Ah! Herr Bemrode,“ verſetzte Madame Stiff,„das iſt nicht galant. Sie ſehen, daß ich allein bleibe, und Sie verlaſſen mich.“
In dieſem Augenblick und als wollte man mir eine Antwort erſparen, welche ſicherlich in der Lage des


