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Geiſtes, in der ich mich befand, durchaus nicht artig für Madame Stiff geweſen wäre, öffnete ſich die Thüre, und ein Bauernburſche, der mir beim Gottesdienſte half, trat ein und ſagte: 1
„Herr Pfarrer, ich ſoll Ihnen im Auftrage des Herrn Schulmeiſters melden, der Vater Blum lang⸗ weile ſich.“
„Wer iſt der Vater Blum?« fragte die Intendantin.
„Es iſt der Todte, Madame,“ antwortete der Bauern⸗ burſche.
Madame Stiff brach in ein Gelächter aus.
„Sehen Sie wohl, Madame,“ ſprach ich,„mit dem beſten Willen der Welt bin ich genöthigt, Sie zu ver⸗ laſen ich muß, wie Sie ſagten, zu meinen Geſchaͤften gehen.“
„Gehen Sie, mein lieber Herr, gehen Sie,“ ver⸗ ſetzte Madame Stiff. 4
Dann rief ſie den Bauernburſchen zu ſich und ſprach zu ihm:
„Hier, mein Freund, hier haſt Du eine halbe Krone für das hübſche Wort, das Du geſagt... Wäre es nur dieſes Wortes wegen, ich würde es nicht bedauern, gekommen zu ſein.“ 3
Und ſie gab dem erſtaunten Knaben ein kleines Goldſtück.
Ich nahm, die Wuth im Herzen, von Herrn und Madame Stiff Abſchied und ließ Madame Stiff im Lehn⸗ ſtuhle liegen und Herrn Stiff meine Frau am Arme nach dem Garten fortziehen.
„Ah! bei meiner Seele,“ rief ich, während ich nach der Kirche zurückkehrte, gefolgt von meinem Bauern⸗ burſchen, der vor Freude ſprang und ſein Goldſtück küßte,„das ſind alberne, boshafte Leute!“


