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ihres Vaters und das Fenſter vor, wo ſie mich zum erſten Mal erblickte.“
„Ei!“ ſagte die Frau Intendantin,„wie kommt es, liebe Kleine, daß Sie, da Sie ein ſolches Talent be⸗ ſitzen, nicht Nutzen zu Unterſtützung Ihrer Wirthſchaft daraus ziehen?
„Madame,“ antwortete Jeannie,„mein Vater hat mich das, was ich von der Malerei weiß, als eine Zer⸗ ſtreuung und nicht als eine Hülfsquelle gelehrt. An dem Tage jedoch, wo das Unglück uns träfe, würde ich ſehen, ob es, was ich bezweifle, möglich wäre, Nutzen aus mei⸗ nem ſchwachen Talente zu ziehen.“
Ich war wüthend; dieſer Mann und dieſe Frau hatten ſeit meiner Ankunft den Mund nur aufgethan, um Jeannie und mir unangenehme Dinge zu ſagen.
Gerade in dieſem Augenblick meldete man mir, der Leichnam meines Verſtorbenen ſei vor der Kirche an⸗ gekommen.
Zu gleicher Zeit mahnte mich die Glocke durch ihre dumpfen, langſamen Töne daran, daß ich in der That erwartet wurde.
Doch es koſtete mich Ueberwindung, aus dem Hauſe wegzugehen und meine Frau dieſen zwei böſen Geiſtern preisgegeben zu laſſen.
So daß ich in meinem Innern ſagte:
„Bei meiner Treue! mir gilt es gleich, Blum mag warten.“
Und ich blieb da wie jene durſtigen Reiſenden, welche in eine herbe Frucht beißen, die ſie aber, erregend durch ihre Herbheit, antreibt, bis zum Ende zu gehen.
Madame Stiff hörte den Ton der Glocke und ſagte:
„Ah! ahl es iſt Jemand in Ihrer Gemeinde ge⸗ ſtorben?*
„Ja, Madame,“ antwortete ich.
„Und Sie haben die Beerdigung zu vollziehen?“ *„Ja, Madame.“.
„Ah! Herr Stiff, wir dürfen Herrn Bemrode nicht abhalten, zu ſeinen Geſchäften zu gehen.“


