Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1854)
Entstehung
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Sie trat zuerſt ein, dann kam Jeannie, dann Herr

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Während dieſer Bewegung, und da ich mich wun⸗ derte, daß Herr Stiff meine Frau hatte vor ihm ein⸗ treten laſſen, wandten ſich meine Augen nach der Thüre, und mir ſchien, Herr Stiff ſage zu Jeannie ganz leiſe ein paar Worte, die ſie erröthen machten.

Doch in demſelben Moment wurde meine Aufmerk⸗ ſamkeit durch Madame Stiff abgezogen, die ſich meinem Schreibtiſche näherte und ihre Blicke auf das für das Hochzeitgedicht bereit liegende Blatt Papier warf.

An Jeannie! las ſie.

Denn Sie erinnern ſich, mein lieber Petrus, der Titel war geſchrieben.

An Jeannie!... Was bedeutet das?

Nichts, Madame, nichts! rief ich, indem ich raſch das Blatt Papier ergiff, zwiſchen meinen Fingern zer⸗ knitterte und in meine Taſche ſteckte.

Nachdem ſie mit dem Blicke meiner Bewegung ge⸗ folgt war, ſchaute Madame Stiff auf, und ihre Augen fielen auf das Gouachebild von Jeannie.

Ah! ah!« rief ſie,das iſt eine hübſche Zeich⸗ nung.

Es iſt ein Glück, daß ſich hier Etwas findet, was Diiner Aufmerkſamkeit würdig iſt! ſagte ich für mich elbſt.

Dann ſprach ich laut:

Dieſe Zeichnung gefällt Ihnen, Madame?

Ja, erwiederte ſie;ſehen Sie doch, Herr Stiff!«

Mit Vergnügen, Madame, ſagte der Intendant; doch Sie wiſſen, daß ich mich nicht auf alle dieſe Lap⸗ pereien verſtehe; das ſtellt, wie mir ſcheint, ein Haus mit einer jungen Frau am Fenſter vor.

Madame Stiff zuckte die Achſeln, ohne ſich darum zu bekümmern, ob ihr Mann die verächtliche Bewegung, die ihr entſchlüpfte, ſehe oder nicht ſehe.

Und von wem iſt die Zeichnung? fragte ſie.

Von meiner Frau, Madame. Sie ſtellt das Haus