Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1854)
Entstehung
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ſo viel aber weiß ich, daß ſich der eine und der andere die Aufgabe, uns den Beſuch ſo unangenehm als mög⸗ lich zu machen, geſtellt zu haben ſchienen.

In dem Augenblick, wo ich eintrat, waren Herr und Madame Stiff, welche ebenfalls unſer Haus beſich⸗ tigten, gerade im Schlafzimmer.

Ohl mein Gott, meine Theure, ſagte Miſtreß Stiff zu meiner Frau,was für einen Gedanken hat⸗ ten Sie, daß Sie Ihr Zimmer ſo decoriren ließen, ſtatt die Wände mit irgend einem Stoffe oder wenig⸗ ſtens mit einer Papiertapete zu bekleiden? Sie haben dieſe Fresken wohl von einem Dorfglaſer malen laſſen?

Ich trat hinzu, und da mir das Compliment nicht ſehr angenehm war, ſo ſagte ich:

Nein, Madame, wir haben hiezu nicht einmal einen Dorfglaſer berufen; ich ſelbſt habe ſie gemacht.

Ah! in der That, verſetzte Madame Stiff, ohne ſich aus der Faſſung bringen zu laſſen,das war noch ökonomiſcher.«

Jeannie war raſch zu mir gekommen und hatte meine Hand ergriffen, die ſie zärtlich drückte, indeß mir ihre Augen Alles, was ſie litt, zu ſagen ſuchten.

Herr Stiff aber trällerte ein Liedchen, während er mit dem Ende ſeines Stockes die Ueberzüge der Meu⸗ bles aufhob.

Meine Ankunft ſchien keinen Eindruck auf ihn zu machen.

Ei! ei! rief er,guten Morgen, mein lieber Herr, Paſtor; ſagen Sie mir, um ſich zu kaſteien, haben Sie wohl Binſenſtühle und Rohrcanapés? Teufel! wie ſchlecht muß man darauf ſein. Hören Sie, Madame Stiff, Sie, die Sie ſich darüber beklagen, Ihre Meubles ſeien hart... ah! gut, ich werde Sie hieher ſchicken und acht Tage in der Schule von Miß Smith leben aſſen.

Dieſe Affertation, meine Frau fortwährend Miß Smith zu nennen, war mir ſchon aufgefallen; diesmal