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hinglitt und einen Lichtſtrahl auf die Marne fallen ließ, ſo wurde es ihm klar daß das Schiff leer war. Als er an die Gardeninſel kam, machte er Halt. Es war ihm als hätte er zwiſchen den Weiden und Gebüſchen derſelben eine weiße Geſtalt hinſchwe⸗
ben geſehen.
Mehrere Male verſchwand dieſe Geſtalt und er⸗ ſchien wieder. Richards Herz pochte, daß es ihm die Bruſt beinahe ſprengte: ein eiſiger Schweiß rie⸗ ſelte von ſeiner Stirne.
Endlich that er ſich Gewalt an und rief:
— Huberte! Huberte!
Die weiße Geſtalt blieb ſtehen, ſchien zu horchen, bückte ſich aber ſogleich von Neuem.
Man hätte glauben können ſie pflücke Blumen.
— Hubertel rief Richard abermals. 7
— Biſt Du'’s, Valentin? rief eine Stimme an welcher Richard die Geſuchte erkannte.
Sein Herz pochte hoch.
— Ja, ſagte er.
— So erwarte mich, ſagte der Schatten.
Und als wäre ſie gleich dem Apoſtel mit der Fähigkeit begabt auf dem Waſſer zu gehen, ſtieg ſie zwiſchen den Bäumen, Weiden und Gebüſchen an den Fluß hinab.
Auf einmal ertönte ein Schrei.
Richards Augen ſuchten vergebens nach dem Schatten.
Er war verſchwunden.
Der Bildhauer blieb einen Augenblick unbeweg⸗ lich vor Staunen und Schrecken ſtehen, dann ſprang er in den Fluß.


