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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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Richard näherte ſich dem Laden; wie er vorher⸗ eſehen, war derſelbe von innen nicht geſchloſſen, ondern bloß an die Wand angelehnt.

Er ſchob ihn ſachte weg.

Troz der ſpäten Stunde hatte ſich Pechvogel nicht ſchlafen gelegt, ſondern ſaß vor dem Kamin; die auf einem Vorſprung ſtehende Lampe beſchien ſein Geſicht.

Dieſes Geſicht war bleich und welk, als gehörte es einem Leichnam..

Pechvogel war unbeweglich wie eine Bildſäule, und man hätte ihn für todt halten können, wenn nicht von Zeit zu Zeit eine große Thräne ſich am Rand ſeiner Wimper geſammelt hätte und über ſeine Wange hinabgerollt wäre.

Offenbar war Huberte nicht erſchienen.

Richard, dem dieſer ſtumme Schmerz das Herz zuſchnürte, ſtieß ſachte den Laden auf.

Dann ſagte er zu ſich daß Huberte wahrſchein⸗ lich in Joinville den Fußpfad eingeſchlagen habe der an der Marne hinführt, und daß er, wenn er den⸗ ſelben in entgegengeſezter Richtung einſchlüge, ihr begegnen würde.

Er ging alſo auf dieſem Pfade hin. Durch das lange Laufen in der Finſterniß hatten ſich ſeine Augen an die Dunkelheit gewöhnt.

Gegenüber den lezten Hauferm von Chennevidre ſah er ein Schiffchen das auf dem Waſſer hinſchau⸗ kelte und ſich gegen Varenne hinab bewegte.

Er ging bis ans Waſſer hinab und rief; da je⸗ doch keine Bewegung im Boot ſtattfand, da der Mond in dieſem Augenblick zwiſchen zwei Wolken