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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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Valentin ſtieß einen Schrei aus der mit einer Art von Geröchel endete; er ſchwankte, drehte ſich um ſich ſelbſt und fiel dann auf den Boden, wie ein entwurzelter Baum auf die Erde niederfällt.

Bei dem Schrei Valentins, auf welchen ein nicht minder furchtbarer Schrei von Richard folgte, und bei dem Getöſe das der Verwundete in ſeinem Fall machte, öffnete ſich die Thüre von Hubertens Zim⸗ mer von Neuem und der Doctor erſchien wieder auf der Schwelle.

Der Arzt und Richard ſtürzten auf Valentin zu und hoben ihn auf; ſeine Augen ſtanden weit offen, waren aber ſtarr und matt, ſeine Lippen bewegten ſich noch, konnten jedoch keinen Ton hervorbringen; ſein Körper krümmte ſich in einem lezten Krampf, ein ſchmerzlicher Seufzer ſtahl ſich aus ſeinem Munde.

Mit dieſem Seufzer hatte er ſeine Seele ausge⸗ haucht.

Es iſt nichts mehr zu machen, ſagte der Arzt, er iſt todt.

Der Bildhauer blieb unbeweglich, bleich, unter heftigen Nervenzuckungen, eine Zeitlang vor dem Leichnam ſeines Freundes liegen; er betete und weinte, denn es gibt Stunden wo das Gebet, wenn die Lippen es auch nicht auszuſprechen gelernt hätten, berch eigenen Drang aus der Tiefe der Seele auf⸗ ſteigt.

Dann dachte er daß er, wenn etwas von uns wirklich uns überlebe, wie Valentin geſagt hatte, der armen Seele des Verſtorbenen den beſten Beweis für ſeine Reue, für ſeine Zärtlichkeit gegen Huberte geben könne.