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Richard antwortete bloß mit einem lauten Schluchzen.
— Nun wohl, erinnere ſie zuweilen an mich, wenn ihr allein am Feuer beiſammen ſizet; laß mei⸗ nen Namen von Deinen Lippen auf die ihrigen über⸗
ehen. 3 Jezt war es Richard der ſeinem Freunde die Hand drückte.
— Und nun, ich fühle es wohl, fuhr der Ver⸗ wundete fort, nein, nein, es ſtirbt nicht alles mit uns; meine Seele wird ſich, wenn ſie den Körper verlaſſen hat, niemals von dem Ort entfernen wo ihr weilet; meine Liebe zu euch wird ſelbſt den Tod überleben, und es däucht mich daß, wenn mein Geiſt da ſein, wenn er euch ſehen und hören wird, das Glück aus ihrem Munde meinen Namen zu hören, ihre Augen vielleicht der Erinnerung an mich eine Thräne widmen zu ſehen, alle Wonnen überſteigen wird die man uns im andern Leben verheißt.
Richard vermochte kaum zu athmen; endlich ge⸗ lang es ihm einige Worte hervorzubringen.
— O ich werde Dich nie vergeſſen, Valentin, ſagte er; und was Huberte betrifft...
— Richard, flehte der Verwundete, indem er ſeinen Freund unterbrach, Richard, kann ich ſie nicht noch einmal ſehen bevor ich ſterbe?
Richard antwortete nicht.
— O! machte Valentin mit dem Ausdrucke des Vorwurfs.
Der Bildhauer begriff den ganzen Schmerz der in dieſer einfachen Ausrufung lag.— — Unmöglich, Valentin, ich ſchwöre Dirs daß es unmöglich iſt.
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