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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
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Es lag eine ſolche Sicherheit in ſeinem Blick, daß er ihm Nichts verbergen zu dürfen glaubte.

Es iſt ein trauriger Dienſt den Sie von mir verlangen, antwortete er; aber wer uns auf eine ſolche Art fragt, dem ſind wir die Wahrheit ſchuldig. Alſo ſo gut Sie ohne Gemüthserſchütterung und Un⸗ fall davon kommen können, eben ſo gut können Sie auch bei dem geringſten Unfall, bei der geringſten Gemüthserſchütterung an Erſtickung ſterben.

Ha, Doctor, Doctor! rief Richard, wieder⸗ holen Sie mir daß er davon kommen kann; ſagen Sie mir daß er davon kommen wird.

Genug, genug, Richard, fiel Valentin ein, noch einmal Dank, Doctor; und jezt möchte ich ſehr wünſchen daß man mich mit meinem Freund allein ließe.

Richard ſchien dieſes Téte-à-tête eben ſo ſehr zu fürchten als ſein Freund es augenſcheinlich wünſchte; aber der Doctor ſagte ihm ins Ohr:

Ich will mich inzwiſchen mit dem jungen Mädchen beſchäftigen, ſie kann meiner Hilfe bedürfen.

Richard fuhr zuſammen.

Thun Sie das, ſagte er.

Der Arzt ging ins Nebenzimmer, der Concierge kehrte an ſeine Thüre zurück, Valentin und Richard blieben allein.

Lezterer flehte noch immer mit gefalteten Händen um Verzeihun

Aber Valentin antwortete mit einem ſanften und ſchwermüthigen Lächeln: 4

Gott macht alles wohl, mein guter Richard; es ſcheint daß dieſes Unglück nothwendig war, weil es Dir die Augen öffnen und die heiligen Geſeze