Druckschrift 
Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
Einzelbild herunterladen

320

ſtatt deutend, ſie iſt da, ſie iſt gerettet. Valentin ſtieß einen Seufzer aus und ein Bliz der Freude leuchtete in ſeinen Augen.

Sie lebt! ſtammelte er: Gott ſei gelobt! Am Uebrigen liegt wenig.

Der Bildhauer trat einige Schritte näher und fiel vor dem Verwundeten du die Kniee.

Valentin, mein armer Valentin, murmelte er, o wenn Du wüßteſt wie ich leide; ſo ſchwer ich mich verſchuldet habe, Du würdeſt mir verzeihen, das ſchwöre ich Dir.

Der Verwundete blickte ihn mit einem ſchmerz⸗ lichen Lächeln an, legte den Finger auf ſeinen Mund um ihm Schweigen zu empfehlen und wandte ſich dann an den Arzt.

Mein Herr, ſagte er mit einem Blick auf ſeinen Arm aus welchem noch ein Blutſtrahl drang, ich fürchte ſehr daß Sie ſich vergeblich bemühen. Ach! ich bin tödtlich getroffen, das fühle ich, und vielleicht, ich wiederhole es, iſt es beſſer daß es ſo iſt.

Warum verzweifeln? entgegnete der Arzt; die Wunden dieſer Art ſind ſchwer, aber nicht tödt⸗ lich; nur wünſchte ich zu erfahren wie Ihnen der Unfall zugeſtoßen iſt.

Richard, der ſein Geſicht mit beiden Händen be⸗ deckt hielt, nahm dieſelben weg und betrachtete ſeinen Freund mit einem Ausdruck von Angſt welcher dem Arzt nicht entgangen ſein würde, wenn er nicht ſeine hanße Aufmerkſamkeit dem Verwundeten zugewandt d e.

Sie iſt da, antwortete Richard auf die Werk⸗