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Der Pechvogel : Roman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von G. Fink
Entstehung
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Huberte gab durch ein Kopfnicken ihr Einver⸗ ſtändniß zu erkennen und folgte dem Arzt ohne Widerſtand in die Werkſtatt; er kam allein zurück, und um bei ſeinem Verband nicht geſtört zu werden, ſchloß er die Verbindungsthüre.

Richard blieb unthätig und ſtumm auf dem Stuhle ſizen auf den er geſunken war.

Der Doctor beſichtigte die Wunde, er wagte ſie nicht zu ſondiren, ſo ſchwer ſchien ſie ihm. Zu⸗ weilen geſchieht es auch daß bei tiefen Wunden die Natur der Kunſt zu Hülfe kommt, und daß ein Klumpen ſich bildet welcher der Blutung Einhalt thut.

Dieſen Btutklumpen kann die Sonde zerſtören, und dann tödtet nicht mehr die Wunde, ſondern der Arzt.

In Fällen dieſer Art gibt es nur eine einzige Regel: man muß dem Kranken tüchtig zur Ader laſſen um dem Blut einen zweiten Ausgang zu öffnen.

Nach einem reichlichen Bluterguß aus der Ader ſchien das Leben wieder Beſiz von dieſem Körper zu nehmen den man auf einen Augenblick für eine Leiche hätte halten können; endlich ſtellte ſich der Athem wieder her, die Wimpern öffneten ſich wieder, die matten Augen gewannen neuen Ausdruck und ſchweiften offenbar ſuchend im Zimmer umher.

Sie hafteten auf Richard, der ſich von ſeinem Stuhl erhob und einen Schritt näher trat, indem er den Namen Valentin murmelte.

Valentin konnte nicht ſprechen; aber ſeine Lippen bewegten ſich und ſeine Phyſionomie bekam einen nusbauc von Angſt worüber man ſich nicht täuſchen onnte.