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den lag, die Arme nach ihr ausgeſtreckt, den Mund von einem röthlichen Schaum umſäumt 6
— Valentin, murmelte ſie, mein Freund!
Als der junge Mann ſeinen Namen aus dem Munde derjenigen vernahm die er todt geglaubt hatte, raffte er alle ſeine Kräfte zuſammen und ſchleppte ſich zu Huberte. Endlich berührte ſeine ge⸗ ballte Fauſt die Hand des jungen Mädchens und es gelang ihm ſich an das Bett anzulehnen.
— Ach, murmelte ſie, Valentin, mein Freund, was iſt Ihnen zugeſtoßen?
alentin wollte antworten, aber das Blut das ſich innerlich ergoß erſtickte ſeine Stimme; er konnte bloß Rock, Weſte und Hemd aufreißen und ſeine Wunde zeigen.
Sie war kaum ſichtbar und glich dem Stich eines Blutigels.
Sie befand ſich zwei Zoll unter dem Herzen und gab kaum einige Tropfen Blut.
Bei dieſem Anblick begriff Huberte alles; denn als ſie jezt ſah, ſtellte ſich die Erinnerung an das früher Geſehene wieder ein. Sie glitt vom Bett hinab, ſank auf ihre Kniee und drückte ihre Lippen auf die Wunde Valentins.
In dieſem Augenblick hörte ſie ihren Namen ſeufzend flüſtern und fühlte Valentins Kopf der mit ſeinem ganzen Gewicht auf dem ihrigen lag.
Sie machte eine Bewegung rückwärts.
Valentin ſeinerſeits hatte ſeine Augen geſchloſſen und aus ſeinen bleichen blutigen Lippen drang das Röcheln des Todes.
Sie ſchaute ihn einige Zeit mit verſtörten Augen


